Ja, professionelle Immobilienfotografie lohnt sich fast immer. Die Zahlen sind eindeutig: 32% schnellerer Verkauf, 47% mehr Anfragen, 4-9% höhere Verkaufspreise. Bei einer €400.000-Immobilie bedeutet 5% Mehrerlös = €20.000. Die Fotos kosten €300-500. Die Rechnung macht sich von selbst.
Die harten Zahlen
Keine Marketing-Floskeln. Nur Daten.
Verkaufsgeschwindigkeit
- 32% schnellerer Verkauf mit professionellen Fotos (Redfin)
- 31% kürzere Vermarktungszeit mit 360° Touren (Matterport)
- 50% weniger Tage auf dem Markt bei Luxusimmobilien (Christie's)
Anfragen und Interesse
- 47% mehr Online-Anfragen bei Profi-Fotos (VHT Studios)
- 49% mehr qualifizierte Leads mit virtuellen Touren (Realtor.com)
- 403% mehr Anfragen bei Inseraten mit Video (Real Estate Tomato)
Verkaufspreis
- 4-9% höherer Verkaufspreis bei professioneller Präsentation
- $3.400 Mehrerlös im US-Durchschnitt (IMOTO)
- 11.000€+ Mehrerlös bei österreichischen Immobilien über €300.000
Die Rechnung, die alles erklärt
Nehmen wir eine durchschnittliche Wiener Wohnung:
- Verkaufspreis: €350.000
- Kosten professionelle Fotos: €350
- Kosten 360° Tour + Fotos: €590
Szenario 1: Konservativer Mehrerlös (2%)
- Mehrerlös: €7.000
- Investition: €590
- ROI: 1.086%
Szenario 2: Durchschnittlicher Mehrerlös (5%)
- Mehrerlös: €17.500
- Investition: €590
- ROI: 2.866%
Szenario 3: Optimaler Mehrerlös (9%)
- Mehrerlös: €31.500
- Investition: €590
- ROI: 5.239%
Selbst im konservativsten Fall: Über 1.000% Return on Investment.
Warum die Fotos so viel Unterschied machen
1. Der erste Eindruck entscheidet
95% der Immobiliensuche beginnt online. Das erste Foto entscheidet in 2-3 Sekunden, ob jemand auf Ihr Inserat klickt. Schlechte Fotos = keine Klicks. Keine Klicks = keine Anfragen. Keine Anfragen = kein Verkauf.
2. Emotionale Kaufentscheidung
Menschen kaufen keine Quadratmeter. Sie kaufen ein Gefühl. Ein Zuhause. Eine Vorstellung von ihrem Leben. Professionelle Fotos wecken Emotionen. Handyfotos wecken Skepsis.
3. Preiswahrnehmung
Luxuriöse Präsentation = luxuriöser Preis gerechtfertigt. Billige Präsentation = Käufer erwarten Rabatt. Die Fotos setzen den Rahmen für alle weiteren Verhandlungen.
4. Vorqualifizierung
Gute Fotos zeigen die Immobilie realistisch. Interessenten wissen, was sie erwartet. Weniger Besichtigungstouristen. Mehr ernsthafte Käufer. Weniger Zeitverschwendung für alle.
Wann lohnt es sich am meisten?
Maximaler ROI bei:
- Hochpreisige Immobilien (ab €500.000): Kleine prozentuale Verbesserungen = große absolute Zahlen
- Konkurrenzmärkte: Wenn viele ähnliche Objekte verfügbar sind, entscheiden Details
- Fernkäufer: Internationale Interessenten können nicht mal eben vorbeikommen
- Privatverkäufe: Ohne Makler müssen Sie selbst überzeugen
- Schwierig zu vermittelnde Objekte: Besondere Architektur, ungewöhnliche Grundrisse
Immer noch sinnvoll bei:
- Standardwohnungen: Bessere Präsentation hebt Sie von der Masse ab
- Vermietung ab €1.000/Monat: Die Fotos amortisieren sich in der ersten Monatsmiete
- Neubauprojekten: Professionelle Visualisierung ist Standard
Wann es sich vielleicht nicht lohnt
Ehrliche Antwort: Es gibt Fälle, wo Sie sich die Kosten sparen können.
- Günstige Vermietung (unter €700/Monat): Der Markt ist so angespannt, dass Mieter ohnehin nehmen, was sie kriegen
- Verkauf an Familie/Bekannte: Der Käufer steht bereits fest
- Abrissimmobilien: Hier zählt nur das Grundstück
- Komplette Sanierungsobjekte: Dokumentation reicht, Verkaufsargument ist das Potenzial
In allen anderen Fällen: Investieren Sie in Profi-Fotos.
Der Vergleich: Handyfoto vs. Profi
Technische Unterschiede
| Aspekt | Smartphone | Profi-Kamera |
|---|---|---|
| Weitwinkel | Verzerrt Räume | Natürliche Proportionen |
| Dynamikumfang | Fenster überstrahlt | HDR-Balance |
| Auflösung | 12-48 MP (komprimiert) | 45-60 MP (RAW) |
| Perspektive | Augenhöhe | Optimale Kameraposition |
| Nachbearbeitung | Automatische Filter | Professionelle Retusche |
Ergebnis im Inserat
- Handyfotos: Räume wirken kleiner, dunkler, unattraktiver
- Profi-Fotos: Räume wirken größer, heller, einladender
Und Käufer scrollen weiter. Zum nächsten Inserat.
Was sagen Makler?
90% der Top-Makler in Wien arbeiten mit professionellen Fotografen. Nicht weil sie Geld zu verschenken haben. Sondern weil sie wissen:
- Bessere Fotos = mehr Anfragen
- Mehr Anfragen = schnellerer Verkauf
- Schnellerer Verkauf = zufriedene Kunden
- Zufriedene Kunden = Empfehlungen
Die Provision bei einer €400.000 Immobilie? €12.000-16.000. Die Fotos? €500. Die Rechnung geht auf.
Die versteckten Kosten von schlechten Fotos
Was Sie nicht sehen, aber zahlen:
- Längere Vermarktungszeit: Jeder Monat kostet Sie Nebenkosten, Kreditraten, Opportunitätskosten
- Preisreduktionen: Je länger eine Immobilie am Markt ist, desto mehr Verhandlungsspielraum erwarten Käufer
- Stress: Besichtigungstouristen, unqualifizierte Anfragen, zähe Verhandlungen
- Reputationsschaden: Ein schlecht präsentiertes Inserat wirft Fragen über den Verkäufer auf
Der Break-Even-Point
Ab welchem Verkaufspreis lohnen sich professionelle Fotos garantiert?
- Ab €100.000: 2% Mehrerlös = €2.000, Fotos kosten €300
- Ab €200.000: 2% Mehrerlös = €4.000, Fotos kosten €350
- Ab €300.000: 2% Mehrerlös = €6.000, Fotos kosten €400
Ab €100.000 Verkaufspreis ist die Investition praktisch risikofrei.
Die Entscheidung
Sie haben zwei Optionen:
Option A: Selbst fotografieren
- Kosten: €0
- Risiko: Längere Vermarktungszeit, niedrigerer Preis
- Potenzielle Kosten: €5.000-20.000+ entgangener Erlös
Option B: Professionelle Fotos
- Kosten: €300-500
- Erwarteter Mehrerlös: €5.000-20.000+
- ROI: 1.000-4.000%
Die Entscheidung sollte nicht schwer sein.
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Gründer & Immobilienfotograf
Lucas Hammerer ist Gründer von Immobilien-Fotograf Wien und hat sich auf hochwertige Immobilienfotografie, 360° Rundgänge und Drohnenaufnahmen spezialisiert. Mit über 500 erfolgreich vermarkteten Immobilien und langjähriger Erfahrung in der Wiener Immobilienbranche unterstützt er Makler, Bauträger und Privatverkäufer dabei, ihre Objekte optimal zu präsentieren. Seine Expertise umfasst Matterport 3D-Touren, HDR-Fotografie und moderne Vermarktungsstrategien.

