HDR Fotografie löst das größte Problem der Immobilienfotografie: Helle Fenster und dunkle Raumecken gleichzeitig perfekt belichtet zeigen. Durch Belichtungsreihen von 3-7 Aufnahmen entsteht ein Bild mit natürlichem Look. Keine ausgebrannten Fenster. Keine schwarzen Ecken. Käufer sehen exakt das, was sie bei einer echten Besichtigung sehen würden.
Das Fenster-Problem: Warum normale Fotos versagen
Sie stehen in einer Wiener Altbauwohnung. Sonnenlicht flutet durch hohe Fenster. Ihr Auge erfasst alles: Den blauen Himmel draußen. Die Stuckdecke. Das Fischgrätparkett. Die Einrichtung in den Ecken.
Dann holen Sie Ihr Smartphone.
Klick.
Das Foto zeigt entweder weißes Nichts an den Fenstern – oder einen dunklen Raum mit sichtbarem Himmel. Aber nicht beides. Nie beides.
Das ist keine Schwäche Ihres Handys. Selbst eine Kamera für €5.000 hat dieses Problem. Es ist Physik. Und genau hier setzt HDR-Fotografie an.
Was ist HDR? Einfach erklärt
HDR steht für High Dynamic Range. Hoher Dynamikumfang.
Die Technik ist simpel:
- Kamera auf Stativ montieren
- 3-7 Fotos mit unterschiedlicher Belichtung aufnehmen
- Software kombiniert die besten Bereiche jedes Bildes
- Ergebnis: Ein Foto mit allen Details
Das unterbelichtete Foto zeigt das Fenster perfekt. Das überbelichtete Foto zeigt die dunklen Ecken. Und das normale Foto liefert die Mitteltöne. Zusammen ergibt das ein Bild, das aussieht wie die Realität.
Der technische Begriff: Belichtungsreihe
Fotografen sprechen von „Bracketing" oder Belichtungsreihe. Typische Einstellungen für Immobilienfotografie:
- -2 EV (unterbelichtet): Erfasst helle Bereiche – Fenster, Lampen, Sonnenlicht
- 0 EV (normal): Erfasst Mitteltöne – Möbel, Wände, Details
- +2 EV (überbelichtet): Erfasst Schatten – Ecken, unter Möbeln, dunkle Bereiche
Bei extremen Lichtverhältnissen – direktes Sonnenlicht, Gegenlicht – brauche ich bis zu 7 Belichtungen. Jeder Raum ist anders.
Warum HDR für Immobilien unverzichtbar ist
Grund 1: Wiener Altbauten sind fotografisch anspruchsvoll
Hohe Decken. Große Fenster. Tiefe Räume. Die typische Gründerzeitwohnung im 1. Bezirk hat extreme Helligkeitsunterschiede von 10 Blendenstufen oder mehr.


Ohne HDR sehen selbst traumhafte Altbauwohnungen aus wie düstere Höhlen. Oder wie ausgebrannte Weißflächen mit Möbeln davor. Beides verkauft nicht.
Grund 2: Die Konkurrenz nutzt es bereits
Auf willhaben und ImmobilienScout24 konkurrieren Sie mit hunderten Inseraten. Professionelle Makler nutzen HDR seit Jahren. Ihre Smartphone-Fotos fallen sofort negativ auf.
Das ist wie ein Bewerbungsgespräch im Jogginganzug. Möglich. Aber ein Eigentor.
Grund 3: Käufer entscheiden in 2 Sekunden
Scrollen. Klick oder weiter. Das war's. Studien zeigen: Professionelle Immobilienfotos erhalten 60% mehr Klicks. Und HDR ist der Standard für professionelle Fotos.
Ein dunkles Wohnzimmerfoto? Weiter scrollen. Ein helles, einladendes HDR-Foto? Klick. Besichtigung. Verkauf.
Der HDR-Workflow in der Praxis
Schritt 1: Vorbereitung vor Ort
Bevor ich den Auslöser drücke, prüfe ich:
- Alle Lichter an oder aus? (Konsistenz ist wichtig)
- Jalousien richtig positioniert?
- Keine störenden Elemente im Bild?
- Stativ exakt ausgerichtet?
Die Vorbereitung dauert länger als die eigentliche Aufnahme. Aber sie macht den Unterschied zwischen „brauchbar" und „verkauft".
Schritt 2: Belichtungsreihe aufnehmen
Für jeden Raum erstelle ich eine Belichtungsreihe:
- ISO 100: Minimales Bildrauschen
- Blende f/8-f/11: Maximale Schärfe von vorne bis hinten
- Belichtungsreihe ±2 EV: 3-7 Aufnahmen je nach Lichtsituation
- RAW-Format: Maximale Flexibilität in der Nachbearbeitung
Das Stativ ist nicht optional. Ohne Stativ kein HDR. Die Bilder müssen pixelgenau deckungsgleich sein.
Schritt 3: Nachbearbeitung
Hier passiert die Magie. Und hier trennt sich professionelles HDR von dem überladenen Smartphone-Look.
Gutes HDR erkennt man daran, dass man es nicht erkennt.
Das Foto sieht natürlich aus. Niemand denkt: „Oh, das ist HDR." Sondern: „Schöne Wohnung."
Die Warnung: Schlechtes HDR schadet mehr als es hilft
Sie kennen diese Bilder. Übersättigte Farben. Halos um Fensterrahmen. Ein plastikartiger, unwirklicher Look. Das passiert, wenn jemand HDR-Software nutzt und „den Regler auf Maximum dreht".
Anzeichen für schlechtes HDR:
- Leuchtende Ränder um Fenster und Türen
- Farben wie aus einem Videospiel
- Keine echten Schatten mehr
- „Gemälde-Effekt" bei Texturen
- Unnatürlich flaches Bild ohne Tiefe
Käufer spüren instinktiv: Hier stimmt etwas nicht. Was verbirgt dieses Foto? Übertriebenes HDR weckt Misstrauen – das Gegenteil von dem, was Sie wollen.
Natürliches HDR: Der richtige Weg
- Zurückhaltende Tonwertkompression: Nicht alles auf Mitteltöne pressen
- Realistische Schatten: Ein Raum ohne Schatten wirkt flach
- Saubere Kanten: Keine Halos oder Artefakte
- Natürliche Sättigung: Farben verstärken, nicht übertreiben
HDR vs. Blitzlicht-Fotografie
Es gibt eine Alternative zu HDR: Aufsteckblitz oder Studioblitze.
Wann Blitz Sinn macht:
- Fensterlose Räume (Keller, innenliegende Bäder)
- Twilight-Shootings bei Dämmerung
- Wenn Bewegung im Bild ist (Haustiere, Vorhänge im Wind)
Wann HDR besser ist:
- Räume mit Tageslicht (der Normalfall)
- Wenn natürliches Licht wichtig ist
- Altbauten mit hohen Fenstern
- Luxusimmobilien mit Ausblick
Für die meisten Wohnungen in Wien ist HDR die bessere Wahl. Natürliches Licht wirkt einladender als Blitzlicht.
Kann ich HDR selbst machen?
Theoretisch ja. Praktisch ist die Lernkurve steil. Hier was Sie brauchen:
Hardware (Minimum):
- Kamera mit Bracketing-Funktion – ab €500
- Stabiles Stativ – ab €100
- Weitwinkelobjektiv 16-35mm – ab €400
- Fernauslöser – ab €20
Software:
- Adobe Lightroom (€12/Monat)
- Photomatix Pro (€100)
- Aurora HDR (€90)
Wissen:
- Belichtungsmessung verstehen
- Histogramm lesen können
- Tonwertkompression beherrschen
- Lokale Anpassungen meistern
Ehrlich: Für 1-2 Immobilienverkäufe lohnt sich der Aufwand nicht. Ein Profi liefert in 90 Minuten, wofür Sie als Einsteiger einen ganzen Tag brauchen.
Was kostet professionelle HDR-Fotografie in Wien?
HDR-Fotos (15-20 Bilder): ab €190
Komplette Wohnung oder Haus. Jeder Raum optimal belichtet. Professionelle Nachbearbeitung. Lieferung in 24-48 Stunden.
HDR-Fotos + 360° Tour: ab €490
Das beliebte Kombi-Paket. HDR-Fotos für Inserate plus virtueller Rundgang für internationale Käufer.
Premium-Paket (HDR + 360° + Drohne): ab €790
Für Luxusimmobilien und Häuser mit Grundstück. Drohnenaufnahmen zeigen das Gesamtbild.
Der ROI ist eindeutig
Investition: €190-400 für professionelle HDR-Fotos.
Resultat:
- 60% mehr Klicks auf Immobilienportalen
- 31% schnellerer Verkauf
- Potentiell höherer Verkaufspreis
Bei einer Immobilie ab €300.000: Selbst wenn bessere Fotos nur 1% mehr Verkaufspreis bringen, sind das €3.000. Die €190-400 für HDR-Fotos sind da irrelevant.
Jetzt HDR-Fotos für Ihre Immobilie anfragen
Ich erstelle professionelle HDR-Fotos für Immobilien in Wien und Umgebung. Natürlicher Look. Keine übertriebenen Effekte. Schnelle Lieferung.
Jetzt unverbindlich anfragen – Antwort innerhalb von 24 Stunden.
Gründer & Immobilienfotograf
Lucas Hammerer ist Gründer von Immobilien-Fotograf Wien und hat sich auf hochwertige Immobilienfotografie, 360° Rundgänge und Drohnenaufnahmen spezialisiert. Mit über 500 erfolgreich vermarkteten Immobilien und langjähriger Erfahrung in der Wiener Immobilienbranche unterstützt er Makler, Bauträger und Privatverkäufer dabei, ihre Objekte optimal zu präsentieren. Seine Expertise umfasst Matterport 3D-Touren, HDR-Fotografie und moderne Vermarktungsstrategien.

